2025 12 29 Wardewick nach Staniel Cay

Vor der Thuderbold Grotte: Ankern im Schutz vor Nordwinden, heute Nacht noch nicht so aktuell.

Christin berichtet:

Nach dem Frühstück wollen wir uns eigentlich nur noch schnell im Office abmelden, als neben dem Boot gleich mehrere riesige (ca. 2m Spannweite) Rochen vorbeiziehen. Also: Planänderung! Schnell in die Badesachen hüpfen und mit Maske, Schnorchel und Flossen den Rochen folgen. Die lassen sich auch Zeit und ziehen ihre Kreise. Weitere kommen hinzu und am Ende zähle ich zeitgleich 13 Rochen um uns herum. Und wenn wir schon mal im Wasser sind, dann können wir auch gleich noch die Korallen beschnorcheln und Fotos von Fischis machen. Eine bunte Pracht. Der Hammer!

Ich bin ein wenig angefixt und würde gern länger unter Wasser bleiben. Also machen Chrischan und ich noch einen kleinen Tauchgang mit Gerät – oder besser versuchen das. Das Austarieren unter Wasser ist in dem flachen Wasser um das Boot recht schwierig, oder ich stelle mich doof an, auf jeden Fall schiebt uns die Strömung ganz schön weiter. Als meine Ohren von dem ständigen auf und ab zwischen Wasseroberfläche und 2,5m schon schmerzen, lassen wir es. Wegen der Strömung muss Carlos uns aber mit dem Dinghi einsammeln. Da muss der Motor auf Hochtouren laufen und trotzdem schleichen wir auf RE zu…

Nach der obligatorischen Abmeldung im Office geht es ab in Richtung „Schwimmende Schweine“. Nachdem wir unseren Ankerplatz erreicht haben geht es schnell mit dem Dinghi zu den Schweinen. Die haben aber wenig Lust auf Schwimmen, wissen sie doch, dass wir im Zweifel bis an Land kommen. Na ja. Die Sonne geht nun auch schon langsam unter und so haben wir nicht-schwimmende Schweine im Sonnenuntergang. Wie romantisch. Hihi.

Chrischan übernimmt: Auf der Rückfahrt von den – heute nicht schwimmenden – Schweinchen habe ich endlich mal einen Green Flash eindeutig gesehen. So was von klar! Danke an Doreen (VITAMIN SEA) – ohne Dich hätte ich das nicht gewusst. Und für die, die das auch nicht wissen: Im allerletzten Moment des Sonnenuntergangs kann man bei prima klarem Wetter im Horizont einen kurzen grünen Punkt oder Blitz sehen. Und heute war es für nicht ganz eine Sekunde und etwas kleiner als die Sonne eindeutig ein grünes Licht. (Für die Skeptiker – das ist physikalisch mit Refraktion und Dispersion einfach zu erklären. Also – keine Einbildung, keine Hirngespinste, keine Netzhaut-Trägheit!)

Nachdem es drei Abende gebraucht hat, bis wir ein Mexican Train zu Ende gespielt hatten, gab es heute „6 nimmt“ gleich bis zum Ende. Aber ewig lange haben wir nicht geschafft. Fallen dann schnell und müde vom vielen Wasser in die Koje!

Mantas rund RE.