2026 01 08 Zauberkästchen als Dynawatt Ersatz

Vor Anker: Nassau Ost, vor Fort Montagu.

Am Ende des Tages sind die „Zauberkästchen“ (Victron Orion-Tr 12/48-8) montiert. Christin und Carlos haben die mitgebracht. Und – mich total überrascht! Die waren ungefähr drei mal so dick wie erwartet.
Und der letzte braucht nur noch auf die 48 V – Batterie aufgeschaltet werden. Da die so tollen Dynawatt-Generatoren nicht mehr arbeitsfähig sind, hat RE nun eine andere Möglichkeit, bei Motorfahrt bis zu 1 kW in die 48 V Batterie – die ist dann zuständig für die 230V – Versorgung – zu laden. Und wenn mal die 12V Batterie voll, aber die „große“ noch Bedarf hat, dann kann mit knapp 400W „umgepumpt“ werden.

Überhaupt: Hier die Geschichte von Dynawatt. Die beiden 5 kW Generatoren sind so groß wie eine große Auto-Lichtmaschine. 230 V macht die dazu gehörige Kontrolleinheit. Und die war defekt. Habe guten Support von Leab Deutschland erhalten, das festzustellen. Doch Ersatz mochte mir Leab nicht liefern. Nur an Behörden… Auch das Schweizer Mutterunternehmen war freundlich, aber nicht lieferwillig. Der finnische Hersteller arbeitet nur mit der Schweiz zusammen. Am Ende wurde mir ein deutscher Lieferant genannt. Aber der wollte 4.500 € plus Kosten haben. Für ein Teil, das ohne diese vielen Zwischenhändler einiges billiger ist!

Daher habe ich einen Reparatur-Auftrag versucht. Versand und Inspektion haben mich da rund 300 € gekostet. Urteil: Nach weniger als 100 Betriebsstunden nicht mehr reparierbar!

Klar – ich bin eindeutig aus der Garantiezeit raus. Somit habe ich ein – incl. Einbau / Anbau an meine Dieselmaschinen – Paket, dass mich im 5 stelligen Bereich gekostet hat und rund 100 kWh produziert hat. Das sind dann 100 € / kWh. Im Haushalt zahlt ihr so um die 0,33 € / kWh. Faktor 300! Und da ist der Spritverbrauch nicht eingerechnet, da unwesentlich. Aber keiner der Dynawattler hat sich irgend einen Ansatz zu einer tragbaren Lösung gefunden…
Endurteil: Dynawatt ist technisch ein interessantes System. Aber bei den Preisen wirtschaftlich nicht tragbar. Segler sollten sich eine andere Lösung suchen!

Nebenbemerkung: Sowohl Leab, als auch Sterki bekommen Möglichkeit ihre Sicht hier zu veröffentlichen, beide Firmen haben eine Kopie und einen Link auf diesen Artikel bekommen.

Am Ende des Tages schaffe ich es gerade noch zum Verschwinden der Sonne hinter den Bäumen es mir auf dem Vordeck mit Sessel, Bier, Erdnüssen und Oliven gemütlich zu machen. Irgendwann wurde es dann zu kühl. Ok, das sind hier dann im Wind unter 25°. Und in Deutschland zieht eine Schneewalze über die Mitte und den Norden! Und die Temperaturen sind bis zu -10° vorhergesagt. Das lässt mich dann noch mehr frösteln und im Salon verschwinden…