Vor Anker: Nassau Ost, vor Fort Montagu.
Am gestrigen Abend war ja erst mal fast Flaute. Wir hofften schon, dass es ganz an uns vorbei geht. Doch dann frischte der Wind auf. 10, 15, 20 kn sind ja „normal“. Und es ging weiter. Die ersten Böen erreichten die 30 kn Marke. Und es ging weiter. Gegen Mitternacht hatten wir die 35 kn überschritten.
Laut Vorhersage war gegen 01.00 Uhr die Spitze erreicht. Und es sollten bis zu 47 kn bekommen. Das blieb uns erspart. Das höchste war dann eine Böe mit 39 kn. Auch schon beeindruckend, aber …
Friedrich verschwand irgendwann, Claudia leistete mir Beistand. Bald nach 1 Uhr bedankte ich mich und auch sie fand den Weg in die Koje. Ich wartete noch ein wenig. Kurz nach 2 Uhr machte ich mich bettfertig, noch eine Oberdecksrunde. Ordentliche Böen, also über 35 kn. Aber RE lag auf dem Fleck und auch die Ankerlieger um uns herum lagen stabil. Gute Nacht!
Bei der Zeit durfte ich natürlich ausschlafen. Und das tat ich unter doppelter Decke: Es war kalt geworden. 14° C. Das ist NICHT karibisch!
Den Tag verbrachten wir dann mal wieder mit Schwatzen, Handball-EM-Finale und kleinen Schläfchen. Ok – ein „Opa-Franz-Brot“ entstand für das Abendbrot. Und dazu machte Claudia einen schönen, gemischten, frischen Salat.
Richtig zum Spielen sind wir nicht mehr gekommen, das frühe Aufstehen morgen und die Kälte machen uns alle müde! Gute Nacht!
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Eingewickelt in Decken, lange Hosen, Pulli, Socken, Unterhemd: Karibik Februar 2026!
Sonnenuntergang mal anders...