2026 02 03 Highbourne nach Shrout Cay – ein kurzer Schlag

Kurzer Segelschlag: Highbourne Cay nach Shrout Cay.

Wieder berichtet Claudia:

Das am Vorabend verkündete Morgen-Pflichtbad ließen wir einfach mal ausfallen – 20 Grad Wassertemperatur und kühle Brise lassen selbst unseren Frühstücksmacher Friedrich noch mal unter die warme Bettdecke huschen. Mit Kaffeeduft lockt er etwas später an Deck. Wir genießen den Vormittag auf der „Terrasse“, bis Chrischan das Zeichen zum Aufbruch gibt.

Wir hieven den Anker und unter Segeln verlassen wir unseren einsamen Ankerplatz vor Highbourne Cay. Mit raumem Wind läuft RE stabil auf ihren zwei „Beinchen“. Als gelernte Mono´s staunen Freidrich und ich mal wieder, dass alles an seinem Platz bleibt, wir weder auf der hohen Kante hocken, noch uns festhalten müssen, wie auf einer Rummelkuh. Obwohl wir eine fast gleiche Bootslänge gewohnt sind, ist die Breite und damit das Komfortangebot von RE beeindruckend.

Nach kurzen 13,4 Meilen erreichen wir unseren Ankerplatz vor Shroud Cay. Das Ankerbier genießen wir bei warmen Sonnenschein in kurzen (!) Hosen – aber zum Baden kann sich keiner von uns entschließen. Vielleicht morgen?

Nachtrag Chrischan:
Es passiert mir hier das erste Mal, dass wir von Piraten abgezockt werden: Ein „Warden“-Boot nähert sich uns und erklärt, dass das Ankern im Nationalpark 0,50 $ pro Fuß und Nacht kostet: Also 21 $! Fürs Ankern!! Und das, wo ich doch so gerne 2 Nächte hier bleiben würde! Claudia zückte das Portemonnaie und zahlte…

Ach ja – geangelt haben wir auch – also eigentlich Friedrich. Aber mit dem gleichen Ergebnis, wie ich es auch geschafft hätte!