Ins Wasser: Cape Charles Yacht Center.
Morgens um 3 sehe ich Ralf starten. Also sein Flieger. Und kann nicht wieder einschlafen. Gute für die Homepage. Um 6 Uhr versuche ich noch eine Runde zu schlafen: Vergebens.
Das Büro öffnet um 8 Uhr – und ich stehe denen auf den Füßen. Also – 11 Uhr ins Wasser? Find ich ok. Kann ich eben noch ne Runde schlafen.
Pustekuchen: Kaum liege ich, klopft es. Jackie! Also – ich wäre doch flexibel. Bin ich. Also – gleich kommt der Lift. Sehr gut! Je eher, desto besser…
Und schon piept es, der Lift kommt. Meine Kamera – noch mal Dank an Cora! Die ist super!! – kann auch Zeitraffer. Ich spiele das einmal durch. Doch als es jetzt akut wird, schaffe ich es nicht. So wird ein langer Film draus, den ich dann mit 16 facher Geschwindigkeit zuschneide. Siehe unten…
Viel Platz zwischen Bordwand und Mauer ist nicht. Das ist ja nun wohlbekannt. Und die „Konstruktion“ mit den dicken Festmachern als Fender bewährt sich wieder hervorragend. Kaum im Wasser ein Schreck: Der Stbd Motor springt nicht an, sondern die Elektrik geht gleich wieder aus! ??? Der Liftfahrer bringt RE gerade so weit nach vorne wie möglich. Ich winke ab. Alles auf Null.
Doch kaum ist der Lift still, läuft die Elektrik, der Motor springt an. Ohhhh. Dann wird RE per Hand ganz aus der Box geschoben, ich gebe ein wenig Gas – und nun ist RE wieder ein seegehendes Schiffchen. Raus aus dem inneren Hafen, einmal die Hebel auf die Back (Vollgas) zum Testen der Motoren. Läuft. Zurück. 10 Minuten später lege ich an – Sam, der 2. im Office nimmt die Leinen an.
Hurra! Meine Welt schaukelt wieder. (Wenn heute nicht so viel passieren würde, wäre das die Tagesüberschrift!)
Dann aufklaren, Fender und Leinen ordnen, Wäsche – heute wurden alle restlichen Handtücher und T-Shirts gewaschen – gemacht. Und dann muss ich schon los – Ralf ist gut in Charlotte angekommen. Und soll kurz vor 18 Uhr gelandet sein. Denn als zweiter großer Punkt steht heute Groß- und Frisch-Einkauf auf der Agenda.
Aldi und Lidl, nebenbei geht es noch in einen Musik-Laden, Gitarrensaiten kaufen – mir fehlt eine D-Saite… Eine Tülle für den Staubsauger – REs ist verschwunden – bekomme ich weder bei Walmart, noch im Home Depot. Gut – entweder sie findet sich wieder an Bord an oder eben: Deutschland!
Ralf’s Ankunft verschiebt sich immer weiter nach hinten. Der Flieger hat die gleichen Probleme wie ich vor einer Woche…
So kann ich aber alles in Ruhe einkaufen und als ich dann am Flughafen ankomme, ist es noch mal ein ordentliches Stück an Verspätung dazu gekommen. Prima! So bekomme ich endlich in größter Ruhe einen schönen Tee! (Strarbucks, Anna wäre begeistert. Ich habe den ganzen Laden für mich!
Dann geht es Schlag auf Schlag. Ralf meldet nicht nur Ankunft, sondern auch, dass er schon sein Gepäck hat. Also galoppiere ich da hin. Er „gehorcht“ nicht ordentlich, sondern kommt mir entgegen. Schlecht nur, dass ich auf dem Schnell-Band gehe. So wird aus dem Wiedersehen ein Zuwinken. Doch dann sind wir zusammen. Nun vergeht der Abend mit viel Schwatzen. Um halb 2 Uhr bin ich dann – nach der tagesbeendenden Dusche – endlich im Bett. Denn ein Großteil des Einkaufs habe ich nach Ralfs „Abgang“ noch verstaut.
Nebenbemerkung zu dem einen Bild:
Ich werde gefragt, ob Ralfs Flieger entführt wurde. Der Kurs ist aber wirklich ein wenig ungewöhnlich.... (Meiner ist auf gerader Linie von CLT nach ORF geflogen!)