2026 09 17 RE ist kein Flugzeugträger (mehr)

Mittagsposition: Hamburger Yachthafen Wedel, keine Änderung.

Ausräumen der Stbd-Vorpiek. Das ist der Haupt-Tagespunkt. Der Wetterbericht verspricht „kein Regen vor 18 Uhr“. Und hält sich daran! So werden die beiden Flieger – ja, bisher hatte ich RE immer als Flugzeugträger bezeichnet – aus der Versenkung geholt. Und das ist wörtlich gemeint. Unter der „normalen“ Vorpiek ist nämlich noch ein Stauraum. Und da stecken die Flieger drin.

Zwischenzeitlich sieht dann das Vordeck ziemlich gerümpelig aus. Und: Das ist bei Weitem nicht alles! Das Regal lasse ich eingeräumt. Und die Bauholz-Platten bleiben auch unten. Der Rest wird durch sortiert: Kann von Bord, muss von Bord, bleibt an Bord. Zumindest vorläufig.

Und die D-M CFM (Ultralight, Motor) und die D-N CFF (Gleiter) werden klar zum Ausschiffen von der DLNL (RE’s Seefunkzeichen) gemacht. DM1 CFM (Amateurfunker Chrischan) verabschiedet euch!

Das hatte ich mir über die Jahre anders vorgestellt. Aber: Ich bin mit dem Motor auf keiner einsamen Insel und auch in keinem ruhigen Hafen in die Luft gegangen. Nur mit dem Gleiter habe ich einigen Spaß auf den Azoren und den Kanaren gehabt. (Hier noch ein Gruß an Julia & Veronika!)

Nach einem kleinen Spaziergang (Einkauf, Eis essen am Mühlenteich) wieder an Bord beginnt der „nach 18 Uhr“ Regen. Gut – die Eingangstür kann trotzdem repariert werden. Das gestaltet sich dann einfacher als gedacht. Nach wenigen Minuten ist der alte und defekte Rollenträger raus und der neue drin. Tür wieder einsetzen – kleiner Schreck: Sie schließt nicht mehr. Aber: Ganz einfach, die Höhe anpassen. Alles wieder einschrauben – und fertig.

Die nächsten Male habe ich Schwierigkeiten. Sind die Rollen wohl doch im Laufe der Zeit immer schlechter geworden. Und so habe ich einen kräftigen Zug zum Öffnen der Tür entwickelt. Nun schießt sie los wie nichts Gutes. Da muss ich mich erst mal dran gewöhnen… Jetzt nur noch mit 1 Finger bedienen! Hihihi! Schön!