Vor Anker: Nassau Ost, vor Fort Montagu.
Nachdem ich gestern nichts „Vernünftiges“ gemacht habe, nehme ich mir für heute vor: Keine Büro-Arbeiten, nichts am Computer! Und so geht es nach Frühsport und Frühstück – ja schon wieder! – in die Zeche: In den Motorraum. Da liegt das Kabel vom Backbord-Zauberkästchen von gestern. Und muss nun durch die Wand zwischen Motorraum und Kabine.
Dazu das Bett auseinander nehmen. Und dann beginnt die Rennerei. Aus den Tiefen des Bett-Unterbaus auftauchen, runter krakseln, raus auf die Terrasse und runter „in die Zeche“. Kabel nachführen, Rückhol-Seil aufpassen. Und wieder zurück zum Bett. Klar – ich habe ein Durchzug-Seil. Das macht die Sache überhaupt erst möglich, aber alleine ist es eben ein Hin- und Hergerenne. Endlich ist das Kabel angekommen, das Seil wieder zurück gezogen und ich darf mich an die Elektriker-Arbeit machen. Anschließen. Ist nur ein Wort, bringt aber auch mindestens 5 mal Rennen! Welches Werkzeug? Abschalten der Elektrik. Und klar: Es ist kein 15er Schlüssel, sondern ein 17er. Das ist dann wieder ein anderes Schlüsselpaket!
Am Ende ist es halb eins. Das Bett ist wieder gerichtet. Testen werde ich das erst heute Abend, dann liefern sie Solarpanele nicht mehr und ich sehe direkt, ob das Zauberkästchen nun auch die 48V Batterie „befüllt“. (Ja - tut sie!).
Inzwischen ist RE umzingelt. Heute liegen wohl insgesamt eher über 10 Schiffchen hier. Klar – Samstag werden die Leute zum Abflug in Nassau ausgeschifft. Und dann kommen „die Neuen“. Siehe Bild!
Den Nachmittag verbringe ich mit „Kleinarbeiten“. Und als die Sonne nicht mehr so arg ist, geht es aufs Dach. Das Lasy-Bag hat an mehreren Stellen den Saum nicht mehr so ganz richtig. Der muss nachgenäht werden. Und ich stelle dann fest: An einigen Stellen muss ich einen ganz neuen Saum machen. Nun – da sind noch ein paar Stunden für die nächsten Nachmittage!