Vor Anker: Nassau Ost, vor Fort Montagu.
Eine ordentliche Wanderung. Mal wieder was für und mit dem Körper tun. Einmal zum anderen Ende von Nassau, nach Westen. So ist der Plan. Und vorher „schnell noch“ die Wäscherei anschauen, denn morgen will ich groß Wäsche waschen! Gut – dass ich da diesen Erkundungsgang eingeplant habe. Denn an der angegebenen Adresse ist nichts zu finden. Ob da ne Tante von jemanden wohnt, der einen kennt, der in einer Wäscherei arbeitet? Zumindest ein richtigen Wasch-Salon gibt es hier nicht!
Und so tappere ich wieder zurück. Gerade rechtzeitig, um zu sehen wie sie den Motor-Katamaran wieder (fast) waagerecht gebracht haben. Als ich los wanderte, waren sie dabei Pumpen und Kompressoren bereit zu stellen. Beim Abladen habe ich noch schnell geholfen. Sah gut aus. Ein großer Hebeballon. Mehrere Wasserpumpen. Und es hat gereicht. Nun liegt der wieder auf seinen Kielen! Siehe Bilder.
Für mich geht es dann die Shirley-Street lang. Im Nachhinein: Viel gesehen, nichts sehenswertes. Lange Strecken ohne Bürgersteig an einer der meist befahrenen Straßen. Wirklich nicht empfehlenswert. Ab der Touri-Meile dann wieder auf altbekannten Wegen. Bis über die Jankanoo-Beach hinaus. Am Umkehrpunkt dann eine Rast a la Christin! (Grüße! War wieder gut! Hihihi! Für mich dieses Mal Carlos-Programm!)
Der Rückweg ist lang und wohlbekannt. Mit Zwischenstopp im Supermarkt. Und wenige Meter vor dem Dinghy plärrt mein Zähler dann: 16,0 Kilometer. Genau in dem Moment merke ich: Das Baguette habe ich im Supermarkt liegen lassen. Einen Kilometer zurück? Für ein Baguette? Ja! Bin ja selbst schuld! Doofmann!
Doch im Markt findet es sich nicht an. Ein neues gekauft. Ist jetzt ein 8 Dollar 60 Baguette. (Doppelter Preis, aber ich habe nur eins!) Das muss dann schmecken!
So sind es am Ende 18 Kilometer. Dusche und Bier wohlverdient. Meine rechte Wade ist nicht ganz zufrieden mit mir und dem Programm. Ich verspreche ihr: Morgen früh gibt’s Extra-Frühsport. Also nicht extra früh….